Tierversicherung und Jahresbeiträge

Wie sehr wir auch unsere Haustiere lieben, Tierarztkosten sind dennoch unbeliebt bei Tierbesitzern. Wahrscheinlich liegt es an der immensen Höhe der Rechnungen. Ruckzuck ist man bei zwei oder drei hundert Euro gelandet. Man denkt bei sich: "aber es wurde doch nur kurz angeguckt und 2 Medikamente gegeben" - wie geht das?

Meine Katze war 5 Jahre ununterbrochen gesund bis auf die jährliche Impfung und Entwurmung. Vor 3 Monaten hatte sie dann etwas Größeres. Sie musste mehrmals zum Tierarzt. Natürlich passierte dies öfters kurz vor dem Wochenende. Tierärzte können an Feiertagen und Wochenende den zwei- oder dreifachen Satz als Honorar nehmen. Dies war sehr kostpielig. Ich habe daraufhin ernsthaft darüber nachgedacht, ob sich eine Tierversicherung lohnen könnte? Meine Katze ist Freigängerin und hat somit ein größeres Risiko an Verletzungen, als reine Indoor Miezen.

Wir haben 3 Tierversicherung und Jahresbeiträge für euch verglichen, aber macht euch selbst ein Bild.

Die Logos der entsprechenden Versicher führen euch zu den jeweiligen Rechnern für euren individuellen Versicherungsbeitrag:

zugrunde liegt immer eine 5 jährige Wohnungskatze weiblich ohne Freigang:

  • Tiere gestaffelt nach Jahren aber auch ältere Tiere möglich
  • reine OP Versicherung  € 7,90
  • Krankenversicherung  € 13,90
  • Laufzeit jährlich
  • Tiere nach Jahren gestaffelt
  • reine OP Versicherung  € 10,36
  • Krankenversicherung  € 28,56
  • Laufzeit jährlich
  • Tiere nur jünger als 7 Jahre
  • reine OP Versicherung  € 14,89
  • Krankenversicherung  € 29,46
  • Laufzeit jährlich, bei Bindung an 3 Jahre wird es etwas günstiger

Das ideale Alter für Katze oder Kater um versichert zu werden ist umso jünger, umso besser. Sie sollten gesund angemeldet werden, dann kann man später, wenn im Alter etwas kommt, davon profitieren. Wenn die Tiere ein Alter von über 9 Jahren erreicht haben, werden sie bei einigen Versicherungen nicht mehr angenommen. Vorerkrankungen müssen mitgeteilt werden die evtl. nicht ersetzt werden.

Eine Freundin von mir, hat ihre Katze mit 5 Jahren bei einer Versicherung angemeldet. Die Kleine bekam mit 7 Jahren eine Schilddrüsenüberfunktion und sie hat alle Behandlungskosten dafür ersetzt bekommen. Dies geschieht auch weiterhin, da die Katze die Tabletten bis ans Lebensende braucht.

Man sollte darauf achten ob man eine reine OP-Versicherung braucht oder ob auch andere Kosten wie Medikamente, Impfungen etc. übernommen werden. Es gibt diese Krankenversicherung von diversen Anbietern, z.B. von Petplan, Agila oder Allianz. Mein persönlicher Favorit ist Petplan, da sie meiner Meinung nach das beste Preis-/Leistungsverhältnis hat. Im Bedarfsfall kein Schnickschnack macht und wirklich zahlt.

 

Tierversicherungen FAZIT:

Braucht man wirklich eine Versicherung? Ja - Nein oder doch Vielleicht? Wenn ein Tier chronisch krank wird und auf tägliche Medikamente angewiesen ist, wie bei Diabetes, Schilddrüsenüber- oder unterfunktionen, Herz, Nieren oder Leberleiden, zahlt es sich meiner Meinung nach aus.

Wenn eine Katze topfit ist, nicht anfällig ist, zahlt man evtl. lieber 1-2x den Arztbesuch im Jahr voll, weil es sonst überflüssig wäre monatliche Beiträge zu zahlen.

Zu bedenken ist dabei aber auch, dass zum Beispiel Impfungen etc. auch von einigen Versicherungen gezahlt werden und die fallen jährlich an. Wie sich jeder entscheidet ist von Fall zu Fall und Katze zu Katze verschieden. Ich wünsch euch eine gute Gesundheit eurer Katzen damit ihr gar nicht erst versichert werden müsst.

 

 

Katzenverträgliche Pflanzen für Drinnen und Draussen

Wer eine Katze hat, besitzt zwar nicht gleich einen Garten, aber evtl. Zimmerpflanzen. Nicht alle Pflanzen bekommen unseren tierischen Mitbewohnern zwangsläufig gut, wenn sie abgeknabbert und verdaut werden. Unter normalen Umständen wird ein halbwegs kluges Tier nichts fressen, was unverdaulich für es ist. Aus meiner Erfahrung liegen die Freigänger mit ihren guten Instinkten da einen Tick vorn.

Man kann den Wohnungskatzen und dem einhergebrachten Luxusleben dennoch keine Fahrlässigkeit unterstellen, da dies von Tier zu Tier wirklich unterschiedlich ist. Nun, wenn die Katze nicht entscheiden mag, wird der Mensch das wohlwollend übernehmen können, damit Alle wohlerhalten und gesund bleiben, auch wenn trotzdem mal an den Pflanzen genascht wird.

Bergpalme

Bougainvillea

Crossandra

Dickblatt

Frauenhaarfarn

Fuchsie

Geranie

Glockenblume

Grünlilie

Hauswurz

Heidekraut

Hibiskus

Jasmin

Kamelie

Kapuzinerkresse

Katzenminze

Kentiapalme

Kokospalme

Korbmarante

Losbaum

Majoran

Margerite

Melisse

Pantoffelblume

Passionsblume

Rosen

Salbei

Stiefmütterchen

Studentenblume

Thymian

Veilchen

Weihnachtskaktus

Zyperngras

Giftige Pflanzen für Katzen

Wenn ihr nach der Ausschlussmethode vorgeht, beim Anschaffen von Pflanzen, kommt ihr hier zu einer umfangreichen Auflistungen der giftigen Pflanzen für Katzen.

Dieser Link veweist auf eine Seite von botanikus.de

 

Samen und Pflanzen Online shoppen

Samen oder Pflanzen könnt ihr auch ONLINE bestellen, wie zum Beispiel Pflanzen

von Blumensenf bei oder Garten & Pflanzen bei


5 unverdauliche Lebensmittel für Katzen

Es gibt viele Nahrungsmittel, die der Mensch ohne Probleme genießen kann, aber für Katzen problematisch, unverdaulich bis gefährlich sein können.

Hier die wichtigsten, die man auf keinen Fall verfüttern sollte.

 

 

Riskantes Fleisch Nr. 1

Rohes Schweinefleisch – auch wenn das fast jeder Katzenbesitzer weiß, es ist immer wieder wertvoll es zu erwähnen. Schweinefleisch kann einen Virus beherbergen, der zu den Herpes Viren gehört (Aujeszky-Virus) und für Katzen und Hunde mit einer tödlichen Gehirn- und Rückenmarksentzündung enden kann. Das tragische daran ist, wenn man die ersten Symptome erst nach 2 Tagen bei seinem Tier entdeckt, ist es ähnlich wie bei der Tollwut evtl. schon nicht mehr zu retten.

Mehr über den Aujeszky Virus bei Wikipedia.

Das beste Mittel gegen eine Infektion mit dem Virus ist KEIN rohes Fleisch zu verfüttern, dazu gehören auch Kochschinken oder Würste in denen Schweinefleisch verarbeitet wird.

 

Riskante Kräuter Nr. 2

Zwiebeln, Lauch, Schnittlauch, Knoblauch & Konsorten enthalten alle giftigen Substanzen für Katzen, wobei der Knoblauch sogar noch gefährliche ätherische Öle enthält, die eine Katze sehr schlecht verstoffwechseln kann. Auch Zwiebeln in Frikadellen lieber in den eigenen Mund wandern lassen, als der Katze davon ein Leckerli abzugeben.

Wer gerne Kräutertöpfe in der Küche stehen hat, sollte bei Schnittlauch vorsichtig sein, vielleicht an eine Stelle packen, wo die Katze nicht dran kann, man selbst aber immer noch in den Genuss der frisch geernteten Kräuter kommt.

 

Riskantes Mittel Nr. 3

Teebaumöl ist für den Menschen fast schon ein Allheilmittel, sei es bei Zahninfektionen oder Hautproblemen, es findet zahlreiche Anwendungen.

Ätherisches Öl das zu Vergiftungserscheinungen bei der Rasse der Felidae führen kann und sehr langsam verstoffwechselt wird. Katzen können matt und abgeschlagen wirken. Nicht als Zeckenschutz ans Halsband machen, auch wenn einige Firmen diese sogar verkaufen. Jeder soll da natürlich für sich entscheiden. Besser sind kokossäurehaltige Mittel oder Margosaöl verwenden, dort ist die Konzentration der ätherischen Öle gar nicht vorhanden oder geringer.

 

Riskantes Futter Nr. 4

Wurstwaren, gepökeltes, gewürztes Fleisch ist zwar nicht akut tödlich wie o.g. Virus, aber zu viel Salz entzieht Katzen, die sowieso schon schlechte Wassertrinker sind, noch mehr Flüssigkeit und bringt den Wasserhaushalt durcheinander und begünstigen Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktionen.

 

Riskantes Futter Nr. 5

Tischabfälle die für Menschen zubereitet wurden haben nicht die passende Vitamin-, Protein und Mineralienmischung, die für ein langes Katzenleben wichtig sind. Fetthaltige Saucen können Katzen rasant zunehmen lassen. Auch Käse als Schnitt- oder Weichkäse soll auf Dauer bei der Katze den Geruchssinn dämpfen (ob’s stimmt?) vielleicht gar nicht erst ausprobieren, weil Käse auch immens viel Fett beherbergt.

Katzen gehören zu den Karnivoren, das sind Fleischfresser, die keine Kohlenhydrate benötigen. Katzen, die eine Vorliebe für Nudeln, Brot oder Reis entwickeln, haben meist eine massive Mangelerscheinung und versuchen verzweifelt mit dem „ungewöhnlichen“ Essen Energie zu bekommen. Das habe ich bei Katzen bemerkt, die zum Beispiel nur mit Thunfisch gefüttert wurden. Da wurden die Nudeln roh aus der Packung geholt, weil die alleinige Futtergabe von Thunfisch eine Mangelerscheinung hervorgerufen hat.

Das berühmte Tellerchen Milch wird der Katze, von denen einige Laktose intolerant ist, höchstens einen Durchfall bescheren. Durch den Durchfall gehen ganz viele wichtige Spurenelemente verloren. Wenn einige jetzt denken, sie könnten damit den Stuhlgang ihres Tieres ankurbeln, dann ist das nur eine Seite der Medaille. Durchfälle können mit Krämpfen und Unwohlsein einhergehen und das würde ich meinem Tier nicht antun wollen. Spielen oder Bewegung fördert die Verdauung auf natürliche Weise, somit hält man seinen Tier gesund und gleichzeitig sich selbst auf Trab.

 

Mythos rohes Hühnerfleisch & Salmonellen

Huhn verfüttere ich fast immer roh. Das ist Hühnerfleisch mit Supermarktqualität für Menschen. Der Katzenmagen ist nicht empfindlich auf Salmonellen. Der Mensch muss sich selbst bei der Verarbeitung mehr in Acht davor nehmen als der Katzenmagen. Mein Tier bekommt regelmäßig rohes Hühnerfleisch und hat noch nie darauf mit Durchfall oder Erbrechen reagiert.