Zeckenhaken Test von O’Tom

Zecken Saison

Das leidige Thema im Frühjahr und eigentlich den ganzen Sommer lang, Zecken am Haustier und was nun?
Bevor ich eine Freigängerin hatte, wusste ich gar nicht, was es bedeutet ein gutes Anti-Zecken-Werkzeug im Haus zu haben.

 

Abhilfe via Zeckenhaken

Mehrere Fehlversuche mit einer Pinzette führten mich zu dem Zeckenhaken von O’Tom in zwei verschiedenen Größen. Sehnsuchtsvoll kam die Lieferung zum Glück nach 2 Tagen und ich konnte mich meiner Katze an den Pelz machen. Sie lässt die Untersuchung gut zu, weil es dem Streicheln ähnelt, wenn es aber zu lange dauert, sollte man schnell und präzise das Werkzeug einsetzen können, damit das ungeduldige Wesen, schnell raus kann, um sich die nächsten Untermieter einzufangen.
Zeckenhaken Test von Katzenfreundin

Details & Fang-Technik

Es werden zwei Größen mitgeliefert, die kleine für noch „hungrige“ Zecken, weil die noch schön flach sind und die große Größe, für die schon aufgeplusterten Kandidaten. „Mein“ erstes Opfer war ein hungriger Holzbock, also flach und recht klein. Den Zeckenhaken angesetzt, Katze hat kurz geguckt: „Na? Was macht die da auf meiner Schulter?“ Alles schmerzfrei fürs Tier. Dann, wenn der Haken komplett darunter geschoben wurde, mit einer Drehbewegung nach oben ziehen und beim ersten Versuch war mein Vorhaben schon erfolgreich und die Zecke zappelte zwar gemütlich im Haken, aber immerhin außerhalb meiner Katze. Puhhh, geschafft dachte ich mir. Ein bisschen Fell wurde auch mitgenommen, da macht aber Übung den Meister. Das Entfernen oder Hochziehen der Zecke, tut der Katze nicht weh, weil die gemeinen Zecken etwas in die Wunde spritzen das die Umgebung betäubt, um ja unentdeckt zu bleiben.

Das nächste Mal war es ein schon recht imposantes Exemplar an Zecke, da sie wohl schon eine  Weile am Buffet saß. Man darf sich nicht durch den pompösen Körper einschüchtern lassen, das Entfernen funktioniert mit beiden Grössen der Zeckenhaken gleichermaßen gut.

 

Entsorgung des Schwarzfahrers

Die weitere Entsorgung danach ist variabel: hier einige gesammelte Varianten aus meinem Bekanntenkreis, wobei es dabei nie eine gewaltfreie Methode gegenüber der Zecke gibt, und immer unweigerlich mit deren Tod endet. Ertränken, bringt ganz nebenbei, überhaupt nichts, da Zecken 30 Tage unter Wasser überleben können, hab ich mal gelesen, also nicht in die Toilette damit. Man sollte auch nicht unbedingt in Kontakt mit dem „Inneren“ der Zecke kommen. Meine Methode ist diese: Mit dem Zeckenhaken ab in einen Frühstücksbeutel aus Kunststoff – Knoten obenrein gemacht und etwas Großes, sehr Schweres wie ein Mörser oder eine Glaskaraffe draufgestellt bis es knackt – und dann ab in den Müll damit (Restmüll würd ich sagen). Ganz „in“ ist noch „auf der Herdplatte brutzeln“ oder  in Tesa eingeklebt zum Ersticken in ein Glas mit Öl tauchen. Ich persönlich mache lieber kurzen Prozess, auch mit solchen Blutsaugern.

 

Das Fazit: Kaufempfehlung!

Da die Haken aus Kunststoff sind, kann man sie sehr gut reinigen oder desinfizieren; auch die Verpackung bietet Erfreuliches, da sie gleichzeitig als Aufbewahrungsbehältnis der Zeckenhaken nach dem ersten Öffnen dient und wiederverschließbar ist. Den letzten kleinen Haken habe ich aus Versehen mit der toten Zecke weggeworfen. Die Kosten der Wiederbeschaffung sind recht erschwinglich und liegen bei  ca. € 5-7.

 

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